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rc-heli-fan.org • Thema anzeigen - P-Ion-Zellen im 200 Zyklen-Test
Timmey, zunächst mal grundsätzliches : Ein Hersteller denkt sich die Lade- und Entladeraten nicht aus. Sie sind durch die Materialien begründet. Jeder Betrieb außerhalb der Spezifikationen reduziert die Lebensdauer, weil das Material für diese Belastung nicht gemacht ist. Du kannst auch einen Reifen, der für 160 km/h zugelassen ist, kurz mit 250 km/ h fahren - die Sicherheit ist aber weder garantiert, noch wird dir jemand sagen, ob er dadurch statt 20´000 km schon nach 10´000 oder 5000 oder 2500 profillos ist. Zu solchen Anfragen unternehme ich auch keinerlei Spekulationen, wenn mehr Saft benötigt wird müssen Zellen genommen werden, die dafür spezifiziert sind. Punkt, aus. Alles andere ist Verheizen von Material unter Missachtung von Reglements, die das Material exakt spezifizieren ( okay, es gibt leider viele unrühmliche Ausnahmen, gerade im Lipo-Markt wird gerne mit Rating übertrieben und mancher 30c Pack bringt gerade mal 15c Dauer..... ).
Und aus Grund des eingeklammerten Statement nehme ich auch keinerlei Bezug auf Turnigy, Zippy und Rhino - das dürfte im Thread über die Zelle mit negativer Spannung wohl schon deutlich belegt worden sein und muß hier nicht nochmal aufgekocht werden.
Das gleiche gilt für den Begriff Tiefentladung, den werde ich ebenfalls nicht neu definieren, die Spezifikationen sind klar, nicht nur für diese Zelle.
Dafür gibt es die Entlade-Schluß-Spannung : bei erreichen dieser Schwelle ist die Last zu trennen, sonst wird die Zelle mehr oder minder geschädigt.
Auch hier gilt : Missachtug reduziert die Zyklenfestigkeit. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Vor allem, was soll es bringen ? 20-30 Sekunden mehr Flugzeit ? Lachhaft, bei 3c Laderate ist der Akku in 20 Minuten wieder fit, da braucht kein Mensch 20 Sekunden mehr aus nem Pack quetschen....
Die P-Ion werden sicherlich auch eine zeitlang 4c vertragen, dafür liegt aber noch keine offizielle Freigabe vor - aus dem Grund, weil im Werk ebenfalls getestet wird, allerdings bekomme ich diese Ergebnisse nicht und muß deshalb selber nochmal ran. Sobald es eine offizielle Freigabe wird wird dies auch bekannt gegeben werde, keine Frage. Bis dahin ist ein solches Laden auf eigene Gefahr. Diese Tests im Werk sind übrigens u.A. für CE und GGV-Bestimmungen wichtig, dabei sind Falltests, Beschädigungstests, Überladungs- und Kurzschlußtests. Diese Litanei schenke ich mir allerdings, da ich diese Spezifikationen für die Einfuhr erhalte , die Zertifizierungen sind für die Einfuhrabwicklung notwendig. Diese Zelle ist höchst eigensicher, da Lithium nur in Ionenform in Verbindung mit Cobalt und Mangan verwendet wird, was einen "Thermal Runaway" verhindert. Der Preis dafür ist die geringere Spannungslage, etwas stärker abfallende Spannung ab 70% Entladung und derzeit noch nicht höhere Entladerate.
Abschließend noch schnell ein Vergleichsdigramm Lipo - P-Ion , damit man auf die schnelle mal den Unterschied im Entlade-Spannungsverlauf erkennen kann. Beachtet man die Skalenwerte ist der Unterschied in der Spannungslage nicht wirklich gewaltig, beim 2100 mAh 3-Zeller max.um 0,5 V am Pack gegenüber Hochleistungs-Lipos unter gleicher Last.
Die 12c Dauerbelastung entspringt übrigens nicht irgendeiner Kristallkugel, sondern der Auswertung von ca. 80 Flightlogs von Hubschrauberpiloten aus verschiedenen Bereichen ( Hobbypiloten wie Wettbewerbspiloten ) und dient der Ermittlung der max. Kapazität unter dieser Dauer-Belastung.
Und aus Grund des eingeklammerten Statement nehme ich auch keinerlei Bezug auf Turnigy, Zippy und Rhino - das dürfte im Thread über die Zelle mit negativer Spannung wohl schon deutlich belegt worden sein und muß hier nicht nochmal aufgekocht werden.
Das gleiche gilt für den Begriff Tiefentladung, den werde ich ebenfalls nicht neu definieren, die Spezifikationen sind klar, nicht nur für diese Zelle.
Dafür gibt es die Entlade-Schluß-Spannung : bei erreichen dieser Schwelle ist die Last zu trennen, sonst wird die Zelle mehr oder minder geschädigt.
Auch hier gilt : Missachtug reduziert die Zyklenfestigkeit. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Vor allem, was soll es bringen ? 20-30 Sekunden mehr Flugzeit ? Lachhaft, bei 3c Laderate ist der Akku in 20 Minuten wieder fit, da braucht kein Mensch 20 Sekunden mehr aus nem Pack quetschen....
Die P-Ion werden sicherlich auch eine zeitlang 4c vertragen, dafür liegt aber noch keine offizielle Freigabe vor - aus dem Grund, weil im Werk ebenfalls getestet wird, allerdings bekomme ich diese Ergebnisse nicht und muß deshalb selber nochmal ran. Sobald es eine offizielle Freigabe wird wird dies auch bekannt gegeben werde, keine Frage. Bis dahin ist ein solches Laden auf eigene Gefahr. Diese Tests im Werk sind übrigens u.A. für CE und GGV-Bestimmungen wichtig, dabei sind Falltests, Beschädigungstests, Überladungs- und Kurzschlußtests. Diese Litanei schenke ich mir allerdings, da ich diese Spezifikationen für die Einfuhr erhalte , die Zertifizierungen sind für die Einfuhrabwicklung notwendig. Diese Zelle ist höchst eigensicher, da Lithium nur in Ionenform in Verbindung mit Cobalt und Mangan verwendet wird, was einen "Thermal Runaway" verhindert. Der Preis dafür ist die geringere Spannungslage, etwas stärker abfallende Spannung ab 70% Entladung und derzeit noch nicht höhere Entladerate.
Abschließend noch schnell ein Vergleichsdigramm Lipo - P-Ion , damit man auf die schnelle mal den Unterschied im Entlade-Spannungsverlauf erkennen kann. Beachtet man die Skalenwerte ist der Unterschied in der Spannungslage nicht wirklich gewaltig, beim 2100 mAh 3-Zeller max.um 0,5 V am Pack gegenüber Hochleistungs-Lipos unter gleicher Last.
Die 12c Dauerbelastung entspringt übrigens nicht irgendeiner Kristallkugel, sondern der Auswertung von ca. 80 Flightlogs von Hubschrauberpiloten aus verschiedenen Bereichen ( Hobbypiloten wie Wettbewerbspiloten ) und dient der Ermittlung der max. Kapazität unter dieser Dauer-Belastung.