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Rutschkupplung für Modellbauservos?

Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #1 von Newman » 07.10.2017 20:44:45

Hi Leute, eine kleine Frage, die eigentlich etwas abseitz des Modellbauhobbis ist.

Ich will normale Kugelhähne mittels eines Modellbauservos "motorisieren". Da ich aber grundsätzlich erstmal davon ausgehe, das es sich Steuerungstechnisch nicht vermeiden lässt, das die Servos gegen die Anschläge drehen, wollte ich als mechanischen Getriebeschutz eine Rutschkupplung montieren. Idealer Weise gleich direkt auf die Servoscheibe. Gibt es da was handelsüblisches oder hat da mal selbst etwas entwickelt?

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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #2 von Andre77 » 07.10.2017 21:29:45

Hi,

ich glaub sowas gibts bei Modellautos fürs Lenkservo.

Viele Grüsse
Andre
If you can't explain it simply, you don't understand it well enough :wink:
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #3 von Newman » 07.10.2017 21:35:29

Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da sich bei ner Rutschkupplung die "Servomitte" verschieben könnte. Somit wäre ein genaues geradeaus fahren nicht mehr möglich...

Ich denke da eher, das die Lenkservos ebenso wie die Taumelscheibenservos in der Software begrenzt werden.
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #4 von frankyfly » 07.10.2017 23:14:00

Nee, bei den Modellautos ist es keine Rutschkupplung sondern eine Federkupplung die bei zu hohem Moment (z.B. gegen einen Bordstein Gefahren) den "überschüssigen weg" aufnimmt und diesen auch wieder "abgibt" wenn das Moment wieder weg ist. nennt sich "Servosaver"

Ich denke auch über sowas nach (6 X 1/2" Kugelhahn von der Beregnung in der Reithalle - die ist meist zu trocken und ca. 2X im Jahr ein Sumpfgebiet) und hab mir da Gedanken drum gemacht.´

Da ich in meinem Anwendungsfall nicht darauf angewiesen bin mehrere Servos gleichzeitig zu bewegen, daher wollte ich den Strom messen und darüber im Ernstfall abschalten ...
habe ich aber verworfen, weil es eigentlich nicht Notwendig ist wie ich finde.

Newman hat geschrieben:Da ich aber grundsätzlich erstmal davon ausgehe, das es sich Steuerungstechnisch nicht vermeiden lässt, das die Servos gegen die Anschläge drehen


es besteht - gerade bei einem Kugelhahn (im Gegensatz zu Klappe, Schieber oder gar Tellerventil) absolut keine Notwendigkeit gegen den Mech. Anschlag zu fahren um ihn Dicht zu bekommen.
Ja, es ist sogar so das ein Kugelhahn meist überhaupt keinen mech. Anschlag besitzt. die die man im Baumarkt bekommt auch nicht, da ist ein "künstlicher" Anschlag durch den Griff realisiert worden ...

Ich denke auch Über ein Getriebe nach, weil der Kugalhahn ja nur 90° hat, aber die Servos ja min. 120° können was dann das Moment erhöht, bzw den Strom verringert (Thema Haltbarkeit).

Was mir eher sogen macht ist der "Handbetrieb" wenn mal der strom weg ist und die Hähne manuell bewegt werden müssen. dafür müsste man eine Kupplung (einfacher Mitnehmerstift den man Herausziehen kann) einbauen oder damit leben das die Servos Manuel bewegt werden und bei zu grober Handhabung schaden nehme (da währe dann der Servosaver wieder von Vorteil)

.. ist aber noch alles graue Theorie und nicht getestet
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #5 von Newman » 07.10.2017 23:33:25

Hi Franky

Ja ne, bei mir isses n bissl anders. Bei mir isses keine Beregnungsanlage sondern eine Gassteuerung! :shock:

Ich hab hier son paar alte Gaslampen...
Bild
...bei denen ich die Steuerung elektrisch realisieren will. Normaler Weise hast direkt unter der Lampe nen Gashahn, den drehst auf und zündest die Lampe. Das setzt aber Aufputz-verlegte Gasleitungen voraus. Will ich nicht weils doof aussieht. Dashalb soll unter der Lampe jetzt einfach ein ordinärer Lichtschalter hin, der im Keller ein elektrisches Ventil betätigt. (Magnetventile fallen aus, gibts nur 3-4 aufn Markt mit Gaszulassung und die sind unbezahlbar.)
Ja ne, und damit der Kugelhahn auch wirklich 100% schließt, will ich schon den Anschlag wieder einbauen. Wie du schon sagst, drehen die Servos an sich ja weiter, und mir bringts ja nix, wenn das Servo dann über den "Totpunkt" drüber weg dreht, und das Gas weiter strömt. Das muss schon 100% dicht sein!

Hab grad mal überlegt, aber der Servosaver bringt mich da leider nicht weiter...
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #6 von Tom_Duly » 08.10.2017 13:55:30

Vielleich so etwas: http://www.apfel-elektronik.de/Servolim ... rvoreverse.
Das gibt es auch von anderen Firmem. Oder eventuell ein Fahrwerkservo.
lg
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #7 von frankyfly » 08.10.2017 17:21:15

Oh ha ! Ja, gas ist so eine Sache - hatte mal Beruflich einen gasbetrieben Band-Durchlauf-Ofen (8X 50KW Rekuperatorbrenner ) zu Programmieren ...

Wir hatten da sowohl Dichtheitsprüfung als auf Feuerungsautomaten von Kromschröder. Ist natürlich eine ganz andere Größenordnug, aber gas bleibt gas - Macht wenig Sauerei wenn es ausläuft aber ganz auch schön "Peng"

Ich bin mir da nicht sicher ob du da wirklich ein Teures Gassicherheitsventil (EN 161 Klasse A )brauchst, da du ja nicht automatisch zündest, wobei ja auch eine Flammenüberwachung rein müsste...

Aber es gibt einige, wie ich finde durchaus bezahlbare Magnetventile die erstmal grundsätzlich für Gas geeignet sind:
https://gastrotiger.de/shop/magnetventi ... aQQAvD_BwE

und ganz ehrlich. Ich hätte selbst zu einem "guten" Druckluft-Magnetventil mehr Vertauen als zu unseren "Spielzeug-Servos" !

Was evtl auch noch ganz interessant wäre : COx sensor!



Tom_Duly hat geschrieben:Vielleich so etwas:

Ist auch nix anderes als ein Microcontroller der per Software den Weg begrenzt. Da man ja über einen Lichtschalter ja kein Servo Direkt ansteuern kann muss da also sowieso einer rein (z.B. Arduino) und der macht das dann ohne Zusatzbaustein mit.
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #8 von Newman » 08.10.2017 17:56:11

Ja, da hast du Recht, Gas macht Baulücken!!!

Aber das Problem ist ein ganz anderes...
Die komplette Steuerung soll auf 12V-DC-Basis realisiert werden, um das ganze "autark" aus nem Akku betreiben zu konnen. Damit fallen alle Magnetventile außerhalb dieser Spannung schon mal "hinten runter".
Das nächste Problem ist, das auch 12V-Magnetventile im Betrieb schnell mal 25W Leistung ziehen. Das sind mal eben 2A. Jetzt kannst du mal kurz selbst überschlagen, wie groß der Akku sein müsste, um 15 Magnetventile für "nur" 24h am laufen zu halten...Da reicht ne LKW-Batterie nicht mehr aus! Darum hat ein findiger Entwickler mal bistabile Magnetventile erfunden. (Zack...Impuls an...Zack...Impuls aus!) Das spart natürlich Strom ohne Ende. Das Dumme ist, das hier der Markt schon SEHR überschaubar wird. Wenn du dann aber den Hersteller noch nach ner Erdgasverträglichkeit fragst, oder gar nach ner DVGW-Zulassung, schauen dich alle an, als sei´s du ein Ketzer, und alle wolln dich auf dem Scheiterhaufen verbrennen! Übrigens....für ein bistabiles Magnetventil (Ohne Zulassung) kannst dann nochmal 60,-€ drauf legen! Bei 15 Ventilen bist du da schnell arm.

Deshalb war meine Idee, normale Gas-Kugelhähne zu nutzen, damit wäre die Zulassungsfrage eindeutig geklärt, und diese über einfache Servos anzutreiben.
Servos bekomm ich in allen Arten und Größen an jeder Ecke!
Für diesen Zweck reichen auch die billigsten Chinateile!
Sie sind schnell zu tauschen!
Mit meiner Steuerspannung komm ich hin!
Und für die Steuerung an sich gibts 2 Mio. Schaltpläne im Internet! (Im Prinzip könnte ich diese sogar über ein 2-Draht-Bussystem realisieren.)

Im übrigen, diese Lampe hier...
Bild
...arbeitet mit solch einen Elektroniksteuerung mit bistabilen Magnetventil (Allerdings mit 1,2V). Diese Steuerung wird aus einer Batterie (Monozelle) versorgt, und arbeitet damit mind. 12 Monate. (Deshalb der Wunsch nach bistabilen Ventilen für Akkubetrieb.)

Inzwischen tut sie das an meiner Hauswand. :wink:
Bild

...da du ja nicht automatisch zündest, wobei ja auch eine Flammenüberwachung rein müsste...

Flammüberwachung ließe sich auf Elektronischen Wege mittels Optischer Sensorik oder Heiß/Kaltleiter relativ einfach realisiseren und nachrüsten.
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #9 von Heling » 10.10.2017 20:43:38

Nur mal so in den Raum geworfen als Idee, warum nicht ein Getriebemotor mit Endschaltern?
Viele Grüße
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #10 von Newman » 10.10.2017 23:18:55

Weils die Elektroniksteuerung umständlicher/umfangreicher macht, und weil ne mech. irgendwie mehr Vertrauen in mir weckt... :roll:
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #11 von jlu » 13.10.2017 19:21:23

Eine Elektroniksteuerung braucht man für Endlagenschalten eigentlich nicht unbedingt. Zwei antiserielle Dioden in die Versorgung des (Gleichstrom-)Motors geschleift und die beiden Schalter (Öffner) brücken jeweils eine Diode. In Mittelstellung sind beide Dioden gebrückt und lassen den Motor in beide Richtungen je nach Polung der Versorgungsspannung drehen. Am Endlagenschalter kann dann der Motor nur vom Schalter wegdrehen, da der Motorstrom in die andere Richtung von der Diode blockiert wird. Falls die Schalter mal nicht funktionieren, kann eine Sicherung helfen, den Motor bei Blockierstrom abzuschalten.

Gruß,
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #12 von speedy » 16.10.2017 10:27:14

Newman hat geschrieben:Ich hab hier son paar alte Gaslampen...


Mal ne ganz ketzerische Frage ... und wenn man die einfach auf Elektro umbaut? Man kann es ja versuchen so umzubauen, daß man das immer wieder rückgängig machen könnte und somit die Gas-Lampe nicht zerstört. Also z.B. den Brenner-Innenteil ordentlich ausbaut oder was da dann sonst noch so im Weg ist. Bei der Außenlampe ok, aber die anderen scheinen ja in der Wohnung zu sein - und wenn ich dann überlege - Gas und mich dann noch auf so ne Selbstbausteuerung verlasse... dann wache ich vielleicht irgendwann auf und schwebe im siebten Himmel und liege nicht mehr im Bett. Oder das Haus hat sich selbstständig gemacht.

Newman hat geschrieben:Deshalb war meine Idee, normale Gas-Kugelhähne zu nutzen, damit wäre die Zulassungsfrage eindeutig geklärt, und diese über einfache Servos anzutreiben.
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Hmm - da mag zwar die Zulassungsfrage geklärt sein, aber wenn du da dran rumbastelst bzw. die Sachen zweckentfremdest, glaube ich kaum, daß dann auch die Versicherungsfrage geklärt bleibt. Also ich würde sagen, wenn du schon mit Gas spielst, dann wäre mir mein Leben usw. es Wert genug, auch diese 60 Euro mehr pro Schalter auszugeben und mich nicht auf irgendwelche China-Servos zu verlassen.


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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #13 von Newman » 16.10.2017 20:37:05

Mal ne ganz ketzerische Frage ... und wenn man die einfach auf Elektro umbaut?


Ja ne, anders... das sind Lampen, die sind teilweise 120 Jahre alt und im museumsreifen Originalzustand. Das sind Werte von bis zu 600,-€ pro Stück. Da baut man nix um!

Zu den Innenlampen und deinen Bedenken... Diese hege ich auch! Gebe ich offen zu... Deshalb gibts im Haus ZWEI Gasleitungsnetze, die baulich von einander getrennt sind, und über einen trennbaren Schlauch verbunden sind. Das Netz, für die Innenlampen ist somit grundsätzlich Gasfrei, und muss bei Bedarf (Showzwecke, Stromausfall usw.) explizit von Hand aktiviert werden! Damit ist die größtmögliche Sicherheit bei Nichtbetrieb gegeben.

Versicherungstechnisch hast du da so oder so das absolute Nachsehen, schon allein wegen der alten Lampen, die keiner Norm mehr entsprechen. Ein Grund mehr, 3x zu überlegen, was man macht.
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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #14 von speedy » 17.10.2017 17:49:40

Newman hat geschrieben:das sind Lampen, die sind teilweise 120 Jahre alt und im museumsreifen Originalzustand. Das sind Werte von bis zu 600,-€ pro Stück. Da baut man nix um!


Deswegen meinte ich ja auch - rückbaubar umbauen. Dann machst du da am Wert nichts kaputt, wenn du jederzeit die Lampen wieder in den Originalzustand versetzen könntest, denke ich. Natürlich weiß ich nicht, ob so ein Auseinanderbauen überhaupt möglich wäre.


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Re: Rutschkupplung für Modellbauservos?

Beitrag #15 von Newman » 17.10.2017 20:10:11

Ne, das funktioniert nicht. Das scheitert schon daran, das der Düsenstock, der dann ersetzt werden müsste, zentrales tragendes Teil der Lampen ist, und dieser kein heute genormtes Gewinde besitzt. Da müsste sich ein Zerspanungstechniker Wochenlang an der Drehbank hinstellen und die Stirnräder des Vorschubgetriebes zum Gewinde schneiden wechseln um die richtige Steigung zu entziffern. Das wären Arbeiten, die unbezahlbar wären.
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